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    Praktische Informationen für Ihre Portugalreise

    Leuchtturm Cabo da Roca

    Leuchttrum an der Südwestküste

    Beste Reisezeit:

    Die beste Reisezeit für Portugal ist im Mai/Juni und September/Oktober. In den Wintermonaten sind die Temperaturen immer noch angenehm, um das Land zu entdecken – vor Allem aber sind die Zentren nicht überlaufen. Im Juli und August steigen die Temperaturen schnell, auf den Straßen ist es recht voll und laut und Sie finden nur noch selten einsame Strände.

    Zeitunterschied

    In Portugal ist es eine Stunde früher als in Deutschland.

    Mittagessen in der Siesta

    Siesta im Kreis der Familie

    Internet und Telefon

    Im lokalen Espaço Internet können Sie kostenlos surfen- erkundigen Sie sich beim Fremdenverkehrsamt. In den großen Städten wie Porto und Lissabon können Sie das Internet in den Internetcafés teils mit und teils ohne Gebühr nutzen. Möchten Sie nach Hause telefonieren? Am einfachsten geht das mit Ihrem Handy. Erkundigen Sie sich am besten einmal bei Ihrem Mobilfunkanbieter nach den Kosten. Am billigsten ist es mit einer Telefonkarte von einer Telefonzelle aus.

    Siesta

    Sie denken vielleicht, dass es die Siesta nur in Spanien gibt, aber dem ist überhaupt nicht so: Portugal ist die Heimat der Siesta. Zwischen zwölf und 15 Uhr schließen die Geschäfte und die meisten Portugiesen gehen nach Hause, um zusammen mit der Familie ein ausgiebiges Mittagessen zu genießen und sich zu unterhalten. So wird die starke Familienbande gepflegt. Es kommt kaum noch vor, dass man während der Siesta bei der Tageshitze auch wirklich ein Nickerchen macht.

     

    Geschichte in Kürze

    Hahn von Barcelos

    Der Hahn ist eines der Wahrzeichen von Portugal

    Portugal ist eine der ältesten Nationen Europas. Jeder hat schon einmal von dem portugiesischen Entdeckungsreisenden Vasco da Gama gehört. Er hat
    Indien und Brasilien entdeckt, wodurch für das Land das goldene Handelszeitalter begann. Nach diesem Höhepu
    nkt verlor das Land viel von seinem Reichtum und Status, einmal durch ein Erdbeben, das Lissabon zerstörte, aber auch aufgrund der Besetzung durch Napoleon und durch die Loslösung Brasiliens vom Mutterland. Danach fiel auch noch das Nachbarland Spanien ein und hielt Portugal 60 Jahre lang besetzt, wonach England die Herrschaft übernahm. Schließlich wurde der damalige König abgesetzt und die Demokratische Republik ausgerufen, wie wir sie heute kennen.
    Überall begegnen Ihnen Abbildungen und Figuren eines bunten Hahnes, die Sie als Souvenir mit nach Hause nehmen können. Hinter diesem portugiesischen Symbol verbirgt sich eine berühmte Legende: Ein Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela kommt zum Städtchen Barcelos in der Minho-Region. Er wird zu Unrecht des Diebstahls beschuldigt. Der Pilger beteuert vor dem Richter seine Unschuld. Der Richter, der gerade ein Brathähnchen verspeist, verurteilt ihn trotzdem. Daraufhin prophezeit der Pilger, dass der Hahn auf dem Teller des Richters als Beweis seiner Unschuld drei Mal krähen wird. In dem Moment, als der Mann hingerichtet werden soll, kräht tatsächlich der Hahn und der Pilger wird freigelassen. Der Hahn ist seitdem ein Symbol für ‚unvorstellbares Glück‘.

     

    Balkon in Lissabons Innenstadt

    Portugiesen sind sehr gastfreundlich

    Lebensart in Portugal

    Die Portugiesen sind freundlich und auch ein bisschen schüchtern, fragen Sie darum immer erst nach, ob Sie ein Foto von ‚Pablo oder Maria‘ machen dürfen. Familie und gute Freunde begrüßen einander mit einem Kuss auf die Wange, sowohl Männer als auch Frauen küssen einander zur Begrüßung. Es gibt keine echte Machokultur. Trotzdem sieht man in einem Café hauptsächlich Männer (und ältere Frauen, die ihre Männer suchen). Wenn Sie in ländlichen Gegenden, wie zum Beispiel im Alentejo unterwegs sind, werden Sie erstaunt sein, wie herzlich und interessiert die Portugiesen Ihnen gegenüber sind. So ist es keine Seltenheit, dass Sie nach einem netten Plausch mit Händen und Füßen einfach zum Abendessen im Familienkreis eingeladen werden.

    Manchmal muss man sich als Reisender besonders in den ländlichen Gebieten etwas in Geduld üben – hier ticken die Uhren langsamer und die Portugiesen sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

     

    Mittagsangebot in einer portugiesischen Bar

    eine typische Bar

    Sprache und Kultur

    Portugiesisch hat sich als Sprache aus dem Lateinischen entwickelt und gehört zu den romanischen Sprachen. In den ehemaligen portugiesischen Kolonien wie Brasilien und Mosambik wird immer noch Portugiesisch gesprochen, allerdings ein anderer Dialekt. In den meisten touristischen Orten, insbesondere in Hotels und Restaurants, spricht man auch Englisch. Ansonsten kann man mit Händen und Füßen einiges erreichen, und ein Taschenwörterbuch Portugiesisch ist auch immer praktisch. Hier schon einmal eine kleine Kostprobe:

    Guten Morgen & Hallo = bom dia                                                 ja = sim
    Wie geht’s? = como está?                                                          nein = não
    Es geht gut, Danke schön = bem, obrigado/a
    Auf Wiedersehen! = adios
    Die Rechnung bittte = a conta, por favor

     

    Sardinen Stand auf dem Markt

    Die frischen Sardinen werden direkt zubereitet

    Essen und Trinken

    Die portugiesische Küche wird oft mit den Portugiesen selbst verglichen: stolz, großzügig und stark gewürzt. Der Portugiese liebt gutes Essen und isst gerne gemeinsam mit Freunden und Familie. Es gibt viele traditionelle (Nichtraucher-) Tavernen und gemütliche Restaurants mit bunten Keramikfliesen an den Wänden. Oft sind es Familienbetriebe, bei denen die Mutter in der Küche steht und der Vater das Hauptgericht und den Nachtisch serviert. Weil es nirgends weit ist zum Meer steht überall Fisch auf der Speisekarte. Wir haben unter anderem frisch gefangene, gegrillte Sardinen mit Tomaten und Salzkartoffeln (Sardinas Assadas) genossen. Auch den gesalzenen, getrockneten Kabeljau (Bacalhau) sollten Sie unbedingt einmal probieren. Dieser Fisch ist so stark mit der portugiesischen Kultur verbunden, dass es eigentlich für jeden Tag eine andere Variante davon gibt. Außer Fisch gibt es noch genügend andere Spezialitäten: knuspriges Brot, Huhn (mit piri piri), Eintöpfe mit Schweine- und Lammfleisch und Käse. Natürlich steht auch der berühmte Portwein auf der Karte: Probieren Sie einmal einen weißen Portwein nach der Mahlzeit, eiskalt genießen!

     

    kleiner Snack am Nachmittag

    Lecker: Pasteis de Belem

    Der Portugiese nimmt normalerweise kein Frühstück ein. Er ist noch voll vom Abendessen und isst erst einige Stunden nach dem Aufstehen ein Süßgebäck oder ein Brötchen. Wir sorgen dafür, dass Sie Ihren Tag mit voller Energie beginnen können, mit einem (einfachen) Frühstück in Ihrer Unterkunft, wie wir es gewohnt sind. Von zwölf bis 15 Uhr und von 19 bis 21 Uhr sind die Restaurants für Mittagessen bzw. Abendessen geöffnet – im Gegensatz zu Deutschland haben jedoch viele Restaurants sonntags geschlossen.
    Aufgepasst: Die Kellner stellen nach dem Bestellen Körbchen mit Brot und Soßen auf den Tisch. Diese ‚Couverts‘ sind nicht inklusive und oft stark überteuert.

    Noch ein kleiner Hinweis

    In Portugal findet das Leben, insbesondere im Sommer, draußen und teils auch nachts statt. In den Städten buchen wir teilweise zentral gelegene Hotels, in denen es aufgrund Ihrer Lage eventuell auch mal zur Übersteigung der eigenen Toleranzgrenze bezüglich Lärm führt. Auch in den Küstenorten kann dies der Fall sein.